News

Engineering Automation auf der Hannover Messe: KI, Robotik und Nachhaltigkeit in der Praxis

news article

Engineering Automation auf der Hannover Messe: KI, Robotik und Nachhaltigkeit in der Praxis

Auf der Hannover Messe zeigt das Leistungszentrum Engineering Automation, wie Künstliche Intelligenz, Robotik und nachhaltige Entwicklung bereits heute konkret in der industriellen Praxis ankommen. Am Gemeinschaftsstand im Rahmen von it’s OWL werden verschiedene Demonstratoren präsentiert, die aktuelle Entwicklungen greifbar machen.

Ein zentrales Exponat ist der Agentic Shopfloor Robot. Der Demonstrator zeigt, wie sich Cobots mithilfe von KI und Spracheingabe flexibel steuern lassen, ganz ohne klassischen Programmieraufwand. Das erleichtert insbesondere bei kleinen Losgrößen und wechselnden Anforderungen den Einsatz von Robotik und schafft neue Freiräume in der Produktion.

Dass diese Ansätze auch über die Forschung hinaus auf Interesse stoßen, zeigt der Besuch von Mona Neubaur. Die NRW Wirtschaftsministerin informierte sich vor Ort darüber, wie KI heute schon im Engineering eingesetzt wird und welchen konkreten Nutzen sie für Unternehmen bietet.

Ein weiteres Thema am Stand ist die nachhaltige Produktentwicklung. Mit dem Ansatz eines „grünen Zwillings“ wird sichtbar, welche ökologischen Auswirkungen Produkte bereits in frühen Entwicklungsphasen haben. So lassen sich unterschiedliche Varianten vergleichen und fundierte Entscheidungen treffen, sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht.

Wie sich Automatisierung praxisnah umsetzen lässt, zeigt auch ein Demonstrator zur Cobot Konfiguration. Assistenzsysteme unterstützen dabei, Konfigurationsschritte zu beschleunigen, während der Mensch weiterhin die Kontrolle behält. Genau diese Verbindung aus Effizienz und Entscheidungskompetenz spielt für viele Unternehmen eine wichtige Rolle.

Ergänzt wird die Ausstellung durch den mobilen Schweißroboter KiroS. Das System ist flexibel einsetzbar, schnell betriebsbereit und kommt auch mit komplexen Bedingungen zurecht. Gleichzeitig reduziert sich der Programmieraufwand deutlich, was den Einstieg in automatisierte Schweißprozesse erleichtert.

Die Einblicke auf der Messe zeigen, dass die Diskussion rund um KI im Engineering längst in der Anwendung angekommen ist. Unternehmen suchen nach Lösungen, die heute schon funktionieren und sich sinnvoll in bestehende Prozesse integrieren lassen. Das Leistungszentrum Engineering Automation greift genau diese Anforderungen auf und entwickelt Ansätze, die den Transfer in die industrielle Praxis unterstützen.