Wie können Unternehmen konkrete Mehrwerte aus Datenräumen erschließen? Diese Schulung vermittelt praxisnah, wie industrielle Datenräume funktionieren und wie sich produzierende Unternehmen strategisch und organisatorisch darauf vorbereiten können.
Für eine vernetzte Industrie müssen Unternehmen Daten sicher und kontrolliert miteinander teilen können. Gaia-X definiert dafür die grundlegenden Regeln und Standards für eine souveräne europäische Dateninfrastruktur. Auf dieser Basis entsteht mit Factory-X ein konkreter Datenraum für die Fertigungsindustrie, der den Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht. Die Initiative DaFoX unterstützt Unternehmen schließlich ganz praktisch dabei, diesen Datenraum zu verstehen, sich anzubinden und eigene Anwendungsfälle umzusetzen.
Im Training lernen die Teilnehmenden die Bedeutung und Grundprinzipien industrieller Datenräume kennen. Neben einem Überblick zu Datenökosystemen im Kontext von Industrie 4.0 werden zentrale Fragen zu Datenmanagement, Datenaustausch und datenbasierten Geschäftsmodellen behandelt. Eine praxisorientierte Case Study zeigt, wie ein Datenraum technisch konzipiert werden kann und welche Schritte für eine Roadmap zur Nutzung erforderlich sind.
Inhaltlich gliedert sich das Training in drei Module: Zunächst werden Grundlagen zu Industrie 4.0, Datentypen, Datenmanagement und wirtschaftlicher Verwertung von Daten vermittelt. Anschließend steht Factory-X als Datenraum für die digitale Fabrik im Fokus, inklusive Use Cases und technischer Grundlagen des interoperablen Datenaustauschs. Abschließend werden Umsetzungsplanung, typische Hürden und Best Practices diskutiert.
Die Schulung richtet sich an Fach- und Führungskräfte in produzierenden Unternehmen, die verstehen möchten, was Datenräume leisten, welche Mehrwerte sie bieten und wie eine strukturierte Vorbereitung im eigenen Unternehmen gelingen kann. Neben fachlichem Input bietet das Format Raum für Austausch und Diskussion mit anderen Teilnehmenden.
